Daniel Bragagna

Weiler


Über mich

Die Vorgehensweise beim Erarbeiten einer Skulptur ist immer intuitiv. Das bedeutet, dass ich mich sowohl vom Material selbst, als auch von den einzelnen Arbeitsschritten leiten und überraschen lasse. Ich nehme eine Arbeit immer so an wie sie sich zeigt. Die Basis für jede plastische Arbeit stellt ein philosophisches, soziales oder spirituelles Thema dar. Ich versuche mit meinen Arbeiten nicht, Antworten zu finden, sondern meinen Fragen eine Form zu geben und zum Nachdenken anzuregen. Kreativität bedeutet für mich ganz auf seine innere Stimme zu hören, nicht zu planen und etwas so anzunehmen wie es gerade ist. Für die Herstellung von Holzschalen verwende ich am liebsten „nasses Holz“. Die Schalen werden sehr dünnwandig gedrechselt und im Anschluss mehrere Wochen langsam abgetrocknet. Während diesem Vorgang verzieht sich die Schale und nimmt eine Form ein, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Zudem lerne ich durch die Arbeit mit nassem Holz, eine Arbeit so anzunehmen wie sie ist. Ich kann der Schale nur die Möglichkeit geben, seine innere Spannung auszudrücken. Beeinflussen kann ich die endgültige Form aber nicht. Aus einer philosophischen Perspektive sehe ich in diesem Transformationsprozess durchaus Parallelen zum Streben des Menschen, sich in der Welt auszudrücken und sich seelisch zu entfalten. Ich schnitze sehr viele Löffel, wenn ich in der Natur bin. Ich setze mich an einen schönen Platz und beginne die Form Span für Span heraus zu arbeiten. Diese Vorgehensweise ist sehr entspannend und meditativ. Ich veranstalte Kurse zum Löffelschnitzen im Schlosserhus im Rankweil.

Homepage

Skulpturen

Für meinen plastischen Arbeiten verwende ich primär Naturmaterialien wie Ton, Holz und Papier. Vor allem das Holz ermöglicht es mir, über den Werkstoff eine regionale Verbindung zu dem Ort herzustellen an dem ich lebe. Die Vorgehensweise beim Erarbeiten einer Skulptur ist immer intuitiv. Das bedeutet, dass ich mich sowohl vom Material selbst, als auch von den einzelnen Arbeitsschritten leiten und überraschen lasse. So setze ich das Holz einer Skulptur zum Teil auch den verschiedenen Naturelementen, wie Erde, Feuer, Luft oder Wasser aus. Ich nehme eine Arbeit immer so an wie sie sich zeigt. Selbst die Veränderung durch die Elemente ist Teil des Prozesses, der mich immer wieder von neuem dazu anregt kreativ zu sein. Die Basis für jede plastische Arbeit stellt ein philosophisches, soziales oder spirituelles Thema dar. Ich versuche mit meinen Arbeiten nicht, Antworten zu finden, sondern meinen Fragen eine Form zu geben und zum Nachdenken anzuregen. Kreativität bedeutet für mich ganz auf seine innere Stimme zu hören, nicht zu planen und etwas so anzunehmen wie es gerade ist.


Holzschalen

Für die Herstellung von Holzschalen verwende ich am liebsten „nasses Holz“. Das bedeutet, dass es frisch gefällt wurde und noch nicht abgelagert ist. Die Schalen werden sehr dünnwandig gedrechselt und im Anschluss mehrere Wochen langsam abgetrocknet. Während diesem Vorgang verzieht sich die Schale und nimmt eine Form ein, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Diesen Moment finde ich besonders spannend, weil die endgültige Form der Schale den Spannungen entspricht die schon immer im Holz waren. So kann man im Grunde sagen, dass die Schale äußerlich zu dem wird, was schon immer verborgen in ihr steckte. Zudem lerne ich durch die Arbeit mit nassem Holz, eine Arbeit so anzunehmen wie sie ist. Ich kann der Schale nur die Möglichkeit geben, seine innere Spannung auszudrücken. Beeinflussen kann ich die endgültige Form aber nicht. Aus einer philosophischen Perspektive sehe ich in diesem Transformationsprozess durchaus Parallelen zum Streben des Menschen, sich in der Welt auszudrücken und sich seelisch zu entfalten.


Holzlöffel

Das Holz, dass ich für meine Löffel verwende stammt ausschließlich aus der Region. Für die Herstellung wird lediglich ein kleines Beil, ein Schnitzmesser und ein rundes Löffelmesser verwendet. Die Löffel werden somit auf die gleiche Weise hergestellt wie noch vor Jahrhunderten. Das Design ist zu einen von Funden aus dem süddeutschen, sowie aus dem skandinavischen Sprachraum inspiriert. Zum anderen aber auch durch die jeweilige, individuelle Form der Maserung im Holz. Das Gefühl von Holz ist im Mund um ein vielfaches angenehmer als Metall. Zudem empfinde ich es als ästhetisch, einen ganz einzigartigen Löffel zu besitzen, anstatt einer industriell gefertigten Massenware. Da ich nur sehr wenig Werkzeug benötige und auch nicht von einer Werkstatt abhängig bin, schnitze ich sehr viele Löffel, wenn ich in der Natur bin. Ich setze mich an einen schönen Platz und beginne die Form Span für Span heraus zu arbeiten. Diese Vorgehensweise ist sehr entspannend und meditativ. Und am Ende entsteht ein schöner Löffel, der mit speisetauglichem Leinöl eingelassen wird.